Karte
Impressum Impressum     Sitemap Sitemap     Seite drucken Seite drucken     Zurueck zur Startseite
Aktuelles aus Wendessen
























































































































































Braunschweiger Zeitung
Mit Leib, Seele und Augenzwinkern: Cathrin Pfeifer spielt in der St.-Georg-Kirche in Wendessen - Die Zuhörer sind tief berührt
vom 19.08.2008
WENDESSEN. Cathrin Pfeifer weiß aus Erfahrung, dass ihre Musik die Zuhörer tief berührt. "Ob ...

WENDESSEN. Cathrin Pfeifer weiß aus Erfahrung, dass ihre Musik die Zuhörer tief berührt. "Ob lachen oder weinen - ich bin alles gewöhnt. Tun Sie, was Sie wollen. Hauptsache, Sie stören Ihren Nachbarn nicht."

Spricht's und greift beherzt in die Tasten und Knöpfe ihres prächtigen Instruments, das sie liebevoll als "Diva mit kleinen Macken" bezeichnet. Cathrin Pfeifer ist eine begnadete Akkordeonistin.

Das hat sich in Wolfenbüttel und dem weiteren Umland offensichtlich schon herumgesprochen, denn die Wendesser St.-Georg-Kirche war mit mehr als 120 Zuhörern voll besetzt. Schon im Vorfeld konnte sich der örtliche Kirchbauverein über 90 Kartenvorbestellungen für das Gastspiel im Rahmen der "Tough & Tender"-Tournee freuen.

Die Berliner Musikerin, Komponistin und Weltreisende lebt und spielt ihre Lieder mit Leib, Seele und einem neckischen Augenzwinkern. Ihr Stil ist schwer zu beschreiben. Er hat etwas tänzerisch Leichtes, Unbeschwertes und sehr Weibliches.
"Solo Para O Sol" und "Earworm in the Morning" verbreiten Sommersonnengefühle und luftige Lebenslust. Temperament und Leidenschaft schwingen immer mit.

Sie hat sich etwas ganz Eigenes geschaffen. Ihre Virtuosität und künstlerische Eigenständigkeit erlauben es ihr, viele farbige Eindrücke von Konzert- und Studienreisen aufzunehmen, ohne den typischen Cathrin-Pfeifer-Sound zu verlieren. Und da klingt vor allem immer wieder Südamerika durch.

Gerade ist sie wieder von einer Konzertreise aus Brasilien zurückgekehrt und hat sich zum "Mango Tango" inspirieren lassen. "Yellow Cab 599" dagegen klingt nach Multi-Kulti New York.

Die Titel ihrer Stücke verraten den kreativen und oft humorvollen Umgang mit den großen Themen des Lebens. "Wann ist der Mensch, wann bin ich am glücklichsten?", fragte sich Cathrin Pfeifer und komponierte mit "Mollust" ein Hochlied auf die Melancholie, dann mit "Minervaltz" ein Lied für das Leben nach den eigenen Überzeugungen. Und ob es Engel wirklich gibt? "Angel in the Door" bezaubert die Zuhörer mit lieblichen, federleichten Klängen.

Souverän und angenehm unaufdringlich auch Pfeifers Umgang mit moderner Musikelektronik. Mit Hilfe von Live-loops kreiert sie für ihre melodischen Improvisationen mehrschichtige Klangteppiche aus rhythmischem Händeklatschen, Klopfen und Trommeln, sich wiederholenden Akkordfolgen und kurzen Gesangseinlagen.

Und wenn ihr einmal gar keiner zuhören möchte - was schwer vorstellbar ist - dient ihr das Akkordeon auch schon mal dazu, sich mit elementaren Klängen lautstark den Frust von der Seele zu spielen.

Von Susanne Beyer

Bildunterschrift: Cathrin Pfeifer während ihres Konzertes in der Kirche in Wendessen. Foto: Susanne Beyer

Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel, 19. August 2008, Wolfenbüttel Lokales, Seite 41

 
zurück...


































schatten
Demnächst im Dorf:

schatten
schatten
Ein neuer Service auf wendessen.de! Ab sofort stehen umfangreiche Wetterdaten für unseren Ort stets aktuell in der Rubrik Info & Service zur Verfügung. [Mehr]
schatten
schatten