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Aktuelles aus Wendessen
































































































































































Braunschweiger Zeitung
Platz, um Geschichte zu bewahren
vom 29.07.2008
Wendesser wollen ein Dorfarchiv im Dachboden der alten Schule errichten WENDESSEN. Ein ...

Wendesser wollen ein Dorfarchiv im Dachboden der alten Schule errichten

WENDESSEN. Ein Dorfarchiv sollen die Wendesser bekommen. Das wünscht sich zumindest Ortsbürgermeister Klaus-Martin Jungkurth. Einen Raum dafür hat er bereits ins Auge gefasst: den Dachboden der alten Schule.

Das Haus im Zentrum des Dorfes wird zurzeit von der Wendesser Feuerwehr genutzt. Die könnte auch bleiben. Dem Ortsbürgermeister geht es um den großen Raum unter dem Dach.

"Unser Ortsheimatpfleger hat bereits eine Menge Material zusammen getragen", sagt Jungkurth. Er denke außerdem an die Unterlagen der Vereine. "Ich will einen Raum, in dem die Wendesser Vereine ihre Akten lagern können. Was passiert denn mit dem ganzen Material, wenn ein Verein sich auflöst? In einem Ortsarchiv könnte man es aufheben. Da können wir Geschichte lagern. Das hat kein anderer Ort, soweit ich weiß", sagt der Ortsbürgermeister begeistert: "Ich will bewahren, was sonst verloren geht. Im Idealfall könnte man dort auch etwas ausstellen." Eine Heimatstube wie in Ahlum schwebt Jungkurth aber nicht vor.

Bevor die Kisten mit den Akten aus dem riesigen Dachboden kommen, gilt es aber, noch eine Reihe von Problemen zu lösen.
Der Zugang: Der Dachboden hat keinen Zugang von außen. Man kommt nur durch das ehemalige Lehrerhaus hinein. Jungkurth denkt an eine Außentreppe. Hans Mai, der Denkmalschützer der Stadt, hat keine grundlegenden Bedenken: "Denkmalschützerisch wäre das vertretbar. Die Treppe würde auf der Schattenseite des Gebäudes stehen. Sie ist weder von der Straße noch vom Hof einsehbar."
Die Statik: Bevor der Dachboden genutzt werden kann, um schwere Kisten mit Akten zu lagern, muss die Stadt prüfen, ob die Decke des Hauses eine solche Belastung überhaupt aushält.

Die Planung: Die Stadt muss zunächst die Kosten für ein solches Projekt ermitteln. Dann muss sie planen, sagt Denkmalpfleger Hans Mai. Damit könnte es nach der Sommerpause losgehen. Trotzdem sei noch nicht absehbar, ob und wann Jungkurths Vision eines Ortsarchivs Wirklichkeit wird. Mai: "Das ist noch Zukunftsmusik."

Von Kai-Uwe Ruf

Braunschweiger Zeitung, Wolfenbuettel, 29. Juli 2008, Wolfenbütteler Zeitung, Seite 35

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